29. Oktober 2026

Versammlungslage am 31.10.- RTL-West stellt Fragen an die DPolG NRW

Am heutigen Tag war RTL-West mit einem Team auf der Landesgeschäftsstelle der DPolG NRW, um im Rahmen einer Schalte Fragen zur erwarteten Versammlungslage am 31.10.2026 zu stellen.

Die für Halloween angekündigten bundesweiten Proteste sorgen derzeit für eine umfassende mediale Berichterstattung. Auch die Redaktion von RTL-West ging dieser Frage nach und bat daher den Landesvorsitzenden der DPolG NRW, Sascha Gerhardt, um eine Einschätzung.

In vielen Berichten kommt zum Ausdruck, dass sich Bürgerinnen und Bürger große Sorgen machen, dass sich die zuletzt im europäischen Ausland zu beobachtenden Krawallen, auch auf Deutschland übertragen könnten. 
Einzelhandelsverbände haben den Bundesminister des  Innern, Alexander Dobrindt, am heutigen Tag aufgefordert, dass die Polizei dafür sorgen solle, dass die Geschäftsinhaber nicht Opfer von Vandalismus und Plünderungen werden.
Alarmiert sind die Verbände natürlich durch die schlimmen Szenen, die sich in Frankreich und anderen Ländern ereignet haben.

Verfassungsschutz NRW warnt vor Teilnahme von Extremisten

Zuletzt legte der Verfassungsschutz NRW schließlich auch in einem Bericht dar, dass im Rahmen der Versammlungslage zu erwarten sei, dass neben Teilnehmern aus dem linksextremistischen Milieu auch Personen „aus dem auslandsdbezogenen Extremismus“ unter den Versammlungsteilnehmern sein werden.

Dass die Proteste durch Linksextremisten unterwandert werden könnten, hatte zuletzt bereits dazu geführt, dass die Bundesschülerkonferenz sich von den Protesten distanziert hat.
Begründet wurde dies insbesondere damit, dass zu befürchten steht, dass die Anliegen der Schülerinnen und Schüler, die insbesondere für bessere Bildungsbedingungen und bessere Zukunftsperspektiven sowie gegen eine möglicherweise bevorstehende Aktivierung der Wehrpflicht demonstrieren wollen, in den Hintergrund und stattdessen Gewalttätigkeiten in den Vordergrund gerückt werden.

DPolG NRW sieht die Polizei NRW gut aufgestellt

„Aus der Sicht der DPolG NRW steht fest, dass die Polizei, trotz derzeit sehr unklarer Lage, ihren Teil dazu beitragen wird, dass die Versammlungsteilnehmer ihre Anliegen sicher kundtun können und gleichzeitig Störer daran gehindert werden, unbeteiligte Dritte zu schädigen“, machte der Landesvorsitzende Sascha Gerhardt deutlich, dass auf die Polizei NRW auch in dieser schwierigen Lage Verlass sein wird.
„Wir erwarten eine anspruchsvolle Lage und die Polizei wird ihren Teil dazu beitragen, dass sich Szenen wie im benachbarten Ausland in NRW nicht wiederholen werden. Hierbei vertrauen wir auf die große Erfahrung und Einsatzstärke der Bereitschaftspolizeihundertschaften aber auch auf die vielen Kolleginnen und Kollegen, die überall in den Kreispolizeibehörden über den Funktionsbesetzungsplänen eingesetzt werden, um im gesamten Land dafür zu sorgen, dass sich unbeteiligte Dritte und selbstverständlich auch Geschäftsinhaber weder Sorgen um ihre Gesundheit noch um ihre wirtschaftliche Existenz machen müssen, ordnete Sascha Gerhardt die Situation ein.

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