30. Januar 2017

Einkommensrunde 2017

6 Prozent Einkommensplus mit sozialer Komponente

6 Prozent Einkommensplus lautet die Forderung des dbb für die Einkommensrunde im öffentlichen Dienst der Länder. „Die Landesbeschäftigten hinken den Kolleginnen und Kollegen bei Bund und Kommunen jetzt schon um rund vier Prozent hinterher“, erklärte dazu der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt am 14. Dezember 2016 in Berlin.

Zuvor war zur Forderungsfindung für die am 18. Januar 2017 beginnende Einkommensrunde mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) der dbb Bundesvorstand, die dbb Bundestarifkommission und die dbb Grundsatzkommission für Besoldung und Versorgung am gleichen Tag in Berlin zusammengekommen. Hieran war u. a. für Nordrhein-Westfalen Roland Staude, Vorsitzender des Deutschen Beamtenbundes Nordrhein-Westfalen, beteiligt.

Die Kernpunkte der dbb-Forderung im Überblick:
  • 6 Prozent Gesamtforderung, darin enthalten:
    - Mindestbetrag als soziale Komponente
    - Einführung einer Stufe 6 ab Entgeltgruppe 9
  • Stufengleiche Höhergruppierung
  • Erhöhung der Entgelte für alle Auszubildenden um 90 Euro und des Urlaubsanspruchs auf 30 Tage
  • Übernahme aller Auszubildenden der Länder
  • Laufzeit 12 Monate
  • Zeit- und inhaltsgleiche Übertragung der Tarifeinigung auf die Beamten der Länder und Kommunen
  • Weiterentwicklung der Entgeltordnung für Lehrkräfte (Erhöhung der Angleichungszulage)
  • Weiterentwicklung der Entgeltordnung im Länderbereich

 

Zum Hintergrund:

Am 18. Januar 2017 starten die Verhandlungen über den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L), von denen mehr als drei Millionen Beschäftigte betroffen sind. Weitere Verhandlungstermine wurden für den 30./31. Januar 2017 (Potsdam) und 16./17. Februar 2017 (Potsdam) verabredet.

 

Weitere Informationen zur Einkommensrunde 2017 sind auf der Extraseite des dbb-nrw.

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