17. Juli 2021

Flutkatastrophe

Helfer brauchen Hilfe

„Mit aufrichtiger Anteilnahme sind wir in Gedanken bei den Menschen, die ihre lieben Angehörigen und ihr Hab und Gut verloren haben. Großer Dank gilt allen im Einsatz befindlichen Helferinnen und Helfern.“

„Die katastrophalen Überschwemmungen und Überflutungen sorgen für großes Leid und Not. Menschen stehen vor dem Nichts. Helfer müssen mit ansehen, wie Menschen vor Ihren Augen ertrinken, Leichen bergen und den Menschen in ihrer größten Not beistehen. Das macht mehr als betroffen. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass der Einsatz in den Katastrophengebieten mehr als belastend ist. Jeder Helfer vor Ort kann das jetzt kurzfristig ertragen und begrenzt ausblenden oder verdrängen, aber das Erlebte brennt sich ein wie ein Bild, welches nicht mehr aus dem Kopf geht. Zuerst steht die Rettung von weiteren Menschenleben im Vordergrund. Polizei, Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und alle anderen Hilfsdienste und Institutionen geben jetzt alles um zu helfen. Aber zeitnah ist auch eine Hilfe und Betreuung für die Helfer erforderlich, um das Erlebte zu bewältigen und zu verarbeiten. Das wissen wir aus anderen großen Schadenslagen der Vergangenheit, wo eine psychosoziale Betreuung ausblieb oder unzureichend war. Wir werden uns als DPolG dafür einsetzen, dass den belasteten und betroffenen Kolleginnen und Kollegen eine organisierte professionelle Hilfe durch den Dienstherrn angeboten wird, so lange diese erforderlich ist.“

v.i.S.d.P.: Erich Rettinghaus                                                                                      Düsseldorf, 17.07.2021

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